…auch hier
Juni 8, 2010
Im Laufe der nächsten Zeit werden werden wir hier selbstverständlich noch die Berichte der Workshops veröffentlichen. Und natürlich werden wir diesen Blog noch nutzen, um Euch an einer Auswahl der schönsten auf Bild gebannten Momente der Tagung teilhaben zu lassen.
Also, auch in den nächsten Tagen und Wochen wird sich der eine oder andere Blick hierher noch lohnen.
Workshop #1
Mai 3, 2010
Es ist vollbracht. Wir wollen euch nun nicht mehr länger auf die Folter spannen. Die Workshops stehen fest. Damit ihr aber weiterhin regelmäßig auf dem Blog vorbeischaut es weiterhin spannend bleibt, veröffentlichen wir jeden Tag ein Thema. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, in den Kommentaren Anregungen zu den Themen zu geben, sodass wir uns auf euch und eure Ideen einstellen können!
Hier der erste Workshop:
#1 „Homo ludens – (Un)Bekanntes (neu) entdecken“
Workshopleitung: Josephine Bauer, Stephanie Schmidt und Angelika Weber
Der Workshop nähert sich dem Thema Stadtführung aus einer spielerischen und individuellen Perspektive. Ist eine traditionelle Stadtführung noch als „zeitgemäß“ zu betrachten oder sollte man Städte lieber anders erkunden? In diesem Workshop lassen wir euch zwei Arten der ludischen Stadtentdeckung durchleben und auf ihre Tauglichkeit prüfen. Gegenstand wird das von der Stadt selbst angebotene „Schnapp-Hans-Spiel“ und ein von der Geocachinggemeinde entwickelter Stadt-Cache sein. In diesem Sinne: „Let’s play!“
P.S. Wer sich dafür interessiert und ein GPS-Gerät zuhause hat, bringt das bitte mit!
WorkshopWorkshop #2
Februar 22, 2010
Diese Woche gibt es kein Kofferbild, sondern einen kurzen Bericht über unseren WorkshopWorkshop letzten Dienstag. Scheinbar half die Begegnung mit Habermas, da wir viele sehr interessante Themen gefunden haben. Wie angekündigt hielten wir uns an die alten Vorgaben der Pythagoreer, erweiterten deren Gegensatzpaare jedoch mit zwei neuen, sodass wir alle Ideen unterbringen konnten. In den nächsten Wochen werden wir an den Inhalten und Konzeptionen feilen. Drei Titel seien nun schon verraten: Kunst im öffentlichen Raum, bewegte Orte oder Müll und Kultur sind nur drei der Vorschläge, wobei letzterer nur belächelt bedingt ernst genommen wurde…ich hoffe die Teilnehmer stehen mir bei, sodass wir es dem restlichen Orga-Team zeigen können!
erste schritte: inhalt
Oktober 25, 2009
Wer hier oben singt, das ist Rainald Grebe. Jeder Thüringer und auch Wahlthüringer kennt ihn und nahezu alle können sein Thüringenlied mitschmettern. Dieses hat sich inzwischen zur geheimen Hymne des Freistaates verwandelt. Beginnt einer mit dem „Thühühüüüü“-Laut, stimmen meist die anderen der Gruppe mit ein. Die Unkenntnis des Liedes wird begleitet von ungläubigen Gesichtern und meist mit Hörzwang geahndet. Wir wollen es erst mal nicht hier verlinken, da ihr es im Juni wahrscheinlich oft genug hören werdet, wenn ihr uns besucht!
Stattdessen zeigen wir euch ein anderes Lied, ebenfalls von Rainald Grebe. Wie ihr gehört habt, preist er die Unterschiede an. Wir wollen auf der Studitagung Jena 2010 sogar noch einen Schritt weitergehen und uns mit Gegensätzen beschäftigen. Die letztjährige Tagung in Innsbruck stand unter dem Motto Neues und Altes – ein Gegensatz der uns als Kulturwissenschaftler immer begegnet.
Schon im 6. Jh. vor Christus wurden von den Pythagoräern 10 Gegensatzpaare aufgestellt, mit denen die Menschen versuchten die Welt zu erklären:
Grenze und Unbegrenztes – Ungerades und Gerades – Eines und Vieles – Rechtes und Linkes -Männliches und Weibliches – Bewegtes und Unbewegtes – Gerades und Krummes – Licht und Finsternis – Gutes und Böses – gleichseitiges und ungleichseitiges Viereck
Wir als Organisationsteam sind noch lange nicht so weit, dass wir und konkret Gedanken zum inhaltlichen Ablauf machen. Nur eine Idee war bisher, diese 10 Paare anzunehmen, und in die alte Theorie moderne Inhalte einzufügen, die uns als junge Volkskundler interessieren. Inwieweit das gelingt, wird sich bei der Planung zeigen.
Sicher ist nur, dass wir uns mit den Gegensätzen beschäftigen wollen. Jena würde dafür auf jeden Fall ein gutes Forschungsfeld bieten.
Bisher beschäftigt sich der Arbeitskreis Jena 2010 noch mit organisatorischen Aufgaben. So schnell wie möglich wollen wir finanzielle Dinge, sowie Übernachtungsplätze, Raumreservierung usw. geklärt haben, sodass wir uns dem Ablauf und der inhaltlichen Planung widmen können. Ganz unten auf der Seite hier seht ihr Links zu (leider nur fast) allen Fachschaften. Solltet ihr Kontaktadressen zu den dort nicht aufgeführten haben, würden wir uns über eure Hinweise freuen.
Die wichtigste Frage im ganzen Organisationsablauf ist wohl die nach dem geeigneten Aufbewahrungstextil für die Tagungsunterlagen. Während ein Duo von Studierenden älteren Alters sich eindeutig für Taschen ausspricht, plädiert die andere Front für Beutel. Ich kann nur hoffen, dass das Orgateam nicht an der Frage zerbricht und wir dennoch vorankommen. Vielleicht lassen wir ja die Leser hier in einer Umfrage entscheiden, auch wenn für mich Taschen ganz und gar nicht in Frage kommen. Vielleicht folgt ja in kürze ein ganzer Bericht über die Beutelfrage.
Beste Grüße, und bis dann!


