erste schritte: inhalt

Oktober 25, 2009

Wer hier oben singt, das ist Rainald Grebe. Jeder Thüringer und auch Wahlthüringer kennt ihn und nahezu alle können sein Thüringenlied mitschmettern. Dieses hat sich inzwischen zur geheimen Hymne des Freistaates verwandelt. Beginnt einer mit dem „Thühühüüüü“-Laut, stimmen meist die anderen der Gruppe mit ein. Die Unkenntnis des Liedes wird begleitet von ungläubigen Gesichtern und meist mit Hörzwang geahndet. Wir wollen es erst mal nicht hier verlinken, da ihr es im Juni wahrscheinlich oft genug hören werdet, wenn ihr uns besucht!

Stattdessen zeigen wir euch ein anderes Lied, ebenfalls von Rainald Grebe. Wie ihr gehört habt, preist er die Unterschiede an. Wir wollen auf der Studitagung Jena 2010 sogar noch einen Schritt weitergehen und uns mit Gegensätzen beschäftigen. Die letztjährige Tagung in Innsbruck stand unter dem Motto Neues und Altes – ein Gegensatz der uns als Kulturwissenschaftler immer begegnet.

Schon im 6. Jh. vor Christus wurden von den Pythagoräern 10 Gegensatzpaare aufgestellt, mit denen die Menschen versuchten die Welt zu erklären:

Grenze und Unbegrenztes – Ungerades und Gerades – Eines und Vieles – Rechtes und Linkes -Männliches und Weibliches – Bewegtes und Unbewegtes – Gerades und Krummes – Licht und Finsternis – Gutes und Böses – gleichseitiges und ungleichseitiges Viereck

Wir als Organisationsteam sind noch lange nicht so weit, dass wir und konkret Gedanken zum inhaltlichen Ablauf machen. Nur eine Idee war bisher, diese 10 Paare anzunehmen, und in die alte Theorie moderne Inhalte einzufügen, die uns als junge Volkskundler interessieren. Inwieweit das gelingt, wird sich bei der Planung zeigen.

Sicher ist nur, dass wir uns mit den Gegensätzen beschäftigen wollen. Jena würde dafür auf jeden Fall ein gutes Forschungsfeld bieten.

Bisher beschäftigt sich der Arbeitskreis Jena 2010 noch mit organisatorischen Aufgaben. So schnell wie möglich wollen wir finanzielle Dinge, sowie Übernachtungsplätze, Raumreservierung usw. geklärt haben, sodass wir uns dem Ablauf und der inhaltlichen Planung widmen können. Ganz unten auf der Seite hier seht ihr Links zu (leider nur fast) allen Fachschaften. Solltet ihr Kontaktadressen zu den dort nicht aufgeführten haben, würden wir uns über eure Hinweise freuen.

Die wichtigste Frage im ganzen Organisationsablauf ist wohl die nach dem geeigneten Aufbewahrungstextil für die Tagungsunterlagen. Während ein Duo von Studierenden älteren Alters sich eindeutig für Taschen ausspricht, plädiert die andere Front für Beutel. Ich kann nur hoffen, dass das Orgateam nicht an der Frage zerbricht und wir dennoch vorankommen. Vielleicht lassen wir ja die Leser hier in einer Umfrage entscheiden, auch wenn für mich Taschen ganz und gar nicht in Frage kommen. Vielleicht folgt ja in kürze ein ganzer Bericht über die Beutelfrage.

Beste Grüße, und bis dann!

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